Kinderleicht

…. ist der Name der Anleitung für meine neue Strickjacke. peasy1

„Peasy” von Heidi Kirrmaier gestrickt aus 333 g „Pure” von Wollmeise (100% Merino Superwash – 525 m/150 g – Farbe Mistelzweig) mit Nadel Nr. 3

Die Jacke wird als Raglan von oben gestrickt, wobei die Maschen für den vorderen Ausschnitt später aufgenommen werden.
Ich mag dieses Rebenmuster an den Vorderteilen sehr. Im Prinzip ist es sehr einfach zu stricken. Trotzdem kann man sich schnell vertun, wenn man nicht aufpasst!
Überrascht war ich von der Art und Weise, die Raglanschrägen zu stricken. Ich finde, sie sehen so sehr zart aus und ordnen sich gut in das feine Gesamtbild des Jäckchens ein.

Weil meine Maschenprobe (26 M/10 cm) von der vorgegebenen (22 M/10 cm) abweicht, habe ich die Größe XL gestrickt, um Größe M zu erhalten. Die Größe lässt sich insgesamt gut anpassen, weil von oben gestrickt wird. Ich habe Ärmel und Körperteil ca. 5 cm länger gearbeitet.

Gestern waren wir zu einem Nachmittagsspaziergang im Gimmlitztal. Begeistert haben uns dort neben den Mühlen vor allem die vielen Schmetterlinge und die leckeren Walderdbeeren. Und die Ruhe auf den großen Waldwiesen war himmlisch! Im Frühjahr sollen hier viele wilde Orchideen blühen. Das merken wir uns für´s nächste Jahr vor.

GimmlitztalIch hatte natürlich meine neue Jacke an. Bin sehr zufrieden mit dem neuen Schmuckstück!

Peasy2Die schönen Holzknöpfe habe ich Ende Juni auf der Kunstmesse „Textile Art” in Berlin gekauft. Sie sind in der Holzwerkstatt von Tobias Dübler aus heimischer Pflaume gefertigt. Jeder Knopf ist ein klein bisschen eigenartig, individuell. Sie sind sehr schön anzusehen und passen, finde ich, gut zum Rebenmuster.

Juli-Kalenderblatt

LibelleInspiriert von den zauberhaften Libellen, die wir bei einer Paddeltour im Spreewald beobachtet haben, ziert mein Juli-Kalenderblatt eine Libelle in Schattenstickerei.
Das Schattensticken ist eine feine Arbeit für den Sommer. Ich habe mit 2 Fäden Sticktwist in weiß gestickt, aber auch mit farbigem Garn – vielleicht sogar mit Farbverlauf - sieht die Libelle bestimmt sehr schön aus.

Ginkgo-Tuch

Es war eine Schnapsidee, dass neue Tuch passend zum Strickmuster mit einem Ginkgobaum zu fotografieren. Gleich vor der Haustür haben wir junge Ginkgobäume. Aber das sind eigentlich nur  Stöcke mit ein paar Blättern oben dran. Und der alte Baum in der Gärtnerei zeigt sich von der Straße aus auch nicht gerade von der schönsten Seite.
Also habe ich die Suchmaschine benutzt und erfahren, dass der schönste Ginkgo Dresdens in der Bürgerwiese steht.
Dort war ich schon ewig nicht mehr und erstaunt wie ein Tourist in der fremden Stadt. Ein riesiges goldenes Mozart-Denkmal – noch nie gesehen. Auch die schönen Parkanlagen und der Springbrunnen haben mich überrascht.

Ginkgo1

Nach dem großen, alten Gingko musste ich trotzdem noch ein bisschen suchen.
Dann endlich: Dieser Baum wurde vor 150 Jahren gepflanzt. Inzwischen ist er 25 m hoch und hat einen Stammumfang von 3,5 m.
Ginkgo3

Aber Baum und Tuch zusammen fotografieren? Das war die Schnapsiddee: da blieben nur Wurzel und Stamm.

Ginkgo6

Ginkgo-Shawl von yellowcosmo gestrickt mit Nadel Nr.3,25 aus Wollmeise „Pure” (100% MerinoSuperwash – 526 m/150g – jeweils 54g in den Farben Grand-Mère und Grünfink)

Ich habe die kleine Version gestrickt. Das Tuch ist 150 cm lang und in der Mitte 30 cm breit. Die Anleitung gibt es leider nur in englisch und zum Nachstricken muss man sich mit den englischen Strickabkürzungen schon ein bisschen auskennen.