Pfingstsonntag – Bärensteine

Ich habe einen neuen Lieblingsausgangspunkt für die kleine Sonntagswanderung: Thürmsdorf. Nach der Tour kann man sich hier nämlich mit einer unglaublich leckeren Schokolade verwöhnen.

Aber erstmal ging es über die Bärensteine. Zunächst führt der Weg durch die Götzingerhöhle. Das ist aber gar keine echte Höhle, nur zwei aneinander gekippte Felsen, unter denen es eine große Feuerstelle gibt (Foto oben rechts). Über Stufen geht es dann aufwärts zum kleinen Bärenstein. Zu meiner Freude ist der Weg von Maiglöckchen gesäumt. Ich mag diese kleinen Blumen mit ihrem lieblichen Duft sehr.
Der kleine Bärenstein ist der größere der beiden. Von oben hat man einen wunderbaren Rundblick über die ganze Sächsische Schweiz und bis ins Dresdner Elbtal.

Bärensteine

Zum Aufstieg auf den Großen Bärenstein haben wir den Weg über die Riegelhofstiege gewählt. Dort muss man sich durch ein paar Felsspalte zwängen und manchmal ziemlich hohe Felsbrocken erklimmen. Gefährlich ist es  nicht, aber der Muskelkater ist auch nach 3 Tagen noch zu spüren ;). Hier zeigt jemand ein Video vom Aufstieg.

Zum Schluss sind wir durch den verwunschenen Park des Thürmsdorfer Schlosses gelaufen. Am Schloss wird zwar scheinbar gewerkelt und auch der Park wird gepflegt. Aber alles scheint trotzdem verlassen und geheimnisvoll. Die Rhododendren und Azaleen blühen prächtig.

Thürmsdorf

Auch die Magnolien zeigen noch ihre Blütenkleid.

Magnolie

Dann gab´s die verdiente Schokolade ;).

Pfingstsamstag – Patchworkfest in Gröbern

In diesem Jahr bin ich mal wieder mit nach Gröbern zum Patchworkfest gefahren. Unsere Stichelhexengruppe hat dort immer einen Tisch reserviert, an dem wir dann den ganzen Samstag sitzen und nähen. Dabei wird uns gern über die Schulter geschaut und wir haben viele Fragen zum Handnähen zu beantworten.gröbern1Wie immer waren Haus, Hof, Scheune und Garten für die Besucher geöffnet und sehr einladend hergerichtet. Die Leinen hingen voller Quilts. Es war eine wunderbare Atmosphäre.

Man konnte sehen, das viele Quilts bei den Kursen im Handarbeitshaus entstanden waren.
Das Scheunentor zierte ein Quilt von Bernadette Mayr, deren Kurse auch einige Stichelhexen besucht haben. Alle waren sehr begeistert von ihr.

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Hier die Kursergebnisse:

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Nun zeige ich  noch ein paar Fotos von den Quilts, die mir besonders gefallen haben. Der Mohnblumenquilt ist wahrscheinlich auch  bei Bernadette Mayr entstanden. gröbern5

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Restekiste geleert

In einer Kiste hatte ich rote, grüne und schwarze Wollreste und Einzelknäuel gesammelt. Ursprünglich wollte ich daraus eine Mohnblütendecke nach diesem Muster stricken. Aber einerseits habe ich noch zwei angefangene Decken liegen und andererseits passten die Garne doch nicht so gut zusammen. Besonders die Rowans haben mich ein bisschen wehmütig werden lassen.

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Die Qualität hat so sehr nachgelassen. Links, die „Alten”, waren mir zu schade, um sie irgendwo unter zu mischen und rechts, die Aktuellen, zu schlecht dafür. Der Scottish Tweed allerdings passte wunderbar zu Jamieson, Kauni und Falkenberg.

Auf jeden Fall ist die Kiste jetzt leergestrickt. Das applizierte Lavendelkissen habe ich mal zum Geburtstag von meiner Freundin Ute bekommen :). Es hat die Schätze gut gehütet.

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Den Großteil der Wolle habe ich zu Blümchen verhäkelt, anfangs immer eins am Tag. Später, als nur noch Reste von den Resten da waren, habe ich erstmal nur Mittelteile gehäkelt, damit ich am Ende nicht lauter gleiche Blumen an einer Stelle habe. Zum Schluss fehlte es an ein bisschen grün. Nicht so schlimm. Das hat so viel Spaß gemacht und sieht so schön aus, dass es fortgesetzt wird, wenn die Kiste wieder gefüllt ist.

Blumenteppich

nach dem Muster „African Flower Hexagon von Lounette Fourie und Anita Rossouw” aus 300 g Wolle (ungefähr 400 m/100 g – Nadel Nr. 3) gehäkelt – 72 Hexagone – ca. 75 x 85 cm

Den Schal habe ich hier schon gezeigt. Die Pulswärmer rechts oben sind aus dem wunderbaren Yorkshire Tweed 4 Ply gestrickt. Das war der Probelauf für das Fox Paws – Muster. Es steht immer noch ganz oben auf meiner Wunschliste, ist aber eine echte Herausforderung. Passende Garne habe ich aber inzwischen gefunden. Demnächst gibt es dann mehr dazu.

Auch die hässlichen Entlein der Kiste, das Rowan Fine Tweed, sollten eine Verwendung finden. Zuerst sind die Pulswärmer nach dem Hortensienmuster von Sonata aus Vilnius entstanden. Sie hat noch mehr reizende Muster veröffentlicht, zum Beispiel Handschuhe mit Blättern oder Fliegenpilzen.
Dann hat der E-Book-Reader noch eine Hülle bekommen. Das Muster wird zwar mit zwei Fäden gleichzeitig gestrickt, geht aber eigentlich ganz gut von der Hand. Durch den Wechsel zwischen rechten und linken Maschen wirkt es sehr plastisch. Schon im Januar habe ich ein Kissen mit diesem Muster gestrickt. Dem fehlt aber immer noch der Reißverschluss :(.