Auf Rosen gebettet

Rosenkissen

Rosenkissen – gestrickt mit Nadeln Nr. 2,25 aus 52 verschiedenen semisoliden Farben von Wollmeise Pure (100% Merino – 525 m/150 g)

Für diesen Farbrausch habe ich wochenlang gesammelt und getauscht, viele liebe Meisenfreundinnen bei ravelry haben mir geholfen – so habe ich alle roten und gelben semisoliden Meisenfarben in einem Kissen verstricken können. Von den Grüntönen habe ich 14 ausgewählt, damit es nicht zu unruhig wird.
Nun freue ich mich jeden Tag wieder über dieses Prachtexemplar!

Für das Kissen können die kleinsten Reste verwendet werden. Für ein Hexagon benötigt man weniger als 2 g Wolle. Alle Teile werden gleich aneinander gestrickt. Es muss nichts zusammengenäht werden. Wie das genau geht, ist hier aufgeschrieben.
Für die Füllung habe ich ein 50×50 cm großes Kissen zu einem Sechseck abgenäht.

So schöne Schmetterlinge

Wiedermal habe ich das  Büchlein “Papillons, coccinelles et autres bestioles au point de croix” von Marie-Thérèse Saint-Aubin herausgeholt und ein paar Schmetterling zum Verschenken gestickt.

kohlweißlingKohlweißling – fotografiere ich leider selten, wohl weil es ihn so oft gibt.

schachbrettfalterSchachbrettfalter – hat mich gerade erst bei einer Wanderung über die Saupsdorfer Wiesen in der Sächsischen Schweiz erfreut.

schwalbenschwanzSchwalbenschwanz – habe ich im letzten Sommerurlaub aus großer Entfernung in Cadaqués an der Costa Brava fotografieren können ;).

Eine tolle Entdeckung habe ich kürzlich in Thürmsdorf gemacht. Erst dachte ich, dass dieser Schmetterling ganz schön gerupft aussieht. Aber zu hause bei näherer Betrachtung habe ich den C-Falter erkannt. Er ist nicht im Stickbuch enthalten, aber zeigen will in ihn trotzdem mit.
c falter Den Ausflug nach Thürmsdorf kann ich sehr empfehlen! Dort gibt es ein wunderbares Café der Schokoladenmanufaktur. Man kann in der Sonne sitzen und wunderbare Köstlichkeiten genießen.

thuermsdorfWer nur einen kleinen Ausflug machen möchte, kann sich noch im Schlosspark umsehen. Da gibt es viele seltene, unter Naturschutz stehenden Bäumen und Sträucher.

Wir sind von Wehlen gekommen und haben erst das Robert-Sterl-Haus besichtigt. In den Wohnräumen und im Atelier des Künstlers sind viele seiner Werke ausgestellt. Sie zeigen oft das Leben und die Arbeit der Steinbrecher in der Sächsischen Schweiz in den 1920er Jahren und sind sehr sehenswert. Mir haben auch diese klöppelnden Mädchen sehr gut gefallen.

Vom Museum aus sind wir vorbei an den Bärensteinen über den Hermann-Schneider-Weg nach Thürmsdorf gelangt. Wenn es nicht so heiß ist, kann man auch den felsigen Weg über den Rauenstein nehmen und noch die tolle Aussicht auf das Elbtal genießen.