Zur Märzenbecherblüte

Polenztal

Der Frühlingswandertag hat uns natürlich ins Polenztal zu den Märzenbecherwiesen geführt. Diesmal sind wir in Polenz losgelaufen. Der Weg bis zur Bockmühle ist bequemer und trockener als der Abschnitt zwischen Heeselicht- und Bockmühle, wahrscheinlich auch nicht ganz so überlaufen. Man muss nur gut auf das rote Wegzeichen achten. Manchmal hat es sich ein bisschen versteckt. Aber wenn man immer am Fluss bleibt, kann nichts schief gehen.

Vollbracht

Gewaschen, getrocknet, genäht und dann doch noch ein bisschen geribbelt – jetzt ist sie fertig!

sirri8Lost & Found von Stephen West – gestrickt  aus Sirritógv 2 ply von Sirri (100 % Bio-Wolle – 250 m/100g – 40 g schwarz, 160 g orange, 160 g blau und 125 g türkis) mit Nadel Nr. 4

Hut ab! Da hat der junge Mann aus Amsterdam sich wieder etwas tolles ausgedacht. Die Weste ist zweiseitig tragbar und wirkt wirklich in beiden Fällen ganz verschieden. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche ich nun bevorzuge.

Hinter Stephen Wests schrill und theatralisch inszenierten Modellen verstecken sich wirklich tragbare Strickstücke, die genau das besondere haben, was man in keinem Laden kaufen kann. Das Stricken ist interessant und kurzweilig, das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Ich finde sehr bemerkenswert, wie  er in den letzten Jahren eine unverwechselbaren, ganz besonderen, persönlichen Stil entwickelt hat. Vor drei, vier Jahren habe ich von ihm diese Sachen gestrickt. Auch toll, aber doch lange nicht so individuell.

westknits

Und obwohl ich keine Tücher mehr stricken will, reizt mich jetzt doch noch Exploration Station. Davon habe ich schon so viele schöne Varianten gesehen.

(Wer die Weste stricken will, findet auf meiner Ravelry-Projektseite noch ein paar Tipps. Der erste von acht Blogbeiträgen  zur Weste ist hier zu lesen.)

Noch eine bisschen Geduld

Die Knöpfe sind gestern noch gekommen und heute habe ich die letzten Maschen gestrickt. Jetzt nimmt das gute Stück ein gründliches Bad und wenn es getrocknet ist, werde ich mit zwei Nähten ein Kleidungsstück daraus machen.

 sirri7

Ich habe mich zu drei Knöpfen entschlossen. Das Knopffoto ist leider gar nicht gut gelungen. Die Knöpfe sind genauso knallig orange wie die Wolle. Es wird super aussehen!

Die Knopflöcher habe ich in den Kordelrand eingearbeitet. Das geht so:
In der letzten Reihe über alle Maschen habe ich an den entsprechenden Stellen Maschen abgekettet. Die letzte Masche vor dem Knopfloch 2x abstricken – rechts und rechts verschränkt. *Den Faden nach vorn holen und die letzte Masche von der rechten auf die linke Nadel heben. Die ersten beiden Maschen der linken Nadel links zusammen stricken.*
Für jede Knopflochmasche 1x von * bis *  wiederholen. Danach zwei Maschen rechts überzogen zusammenstricken.
Beim Kordelrand wird an der entsprechenden Stelle je Knopflochmasche  eine Reihe rechte Maschen ohne Anstricken gearbeitet.

Einen Tipp habe ich noch:
Connie berichtet in ihrem Blog ausführlich und mit tollen Fotos von einer Reise nach Marrakech. Unbedingt lesen!