Auf ein Neues…

Ich hof­fe sehr, dass ihr alle gut ins Neue Jahr gekom­men seid und wün­sche euch, dass es ein gutes wird!

Inzwischen sind die Faulenzertage vor­bei, die Tannennadeln sind abge­schüt­telt und auch hier im Blog habe ich ein biss­chen Staub gewischt.

Ein paar Dinge aus dem alten Jahr sind noch zu zei­gen.

Zuerst wären da die Nikolaussocken, bei denen ich etwas Neues aus­pro­biert habe.
Egal wie viel Mühe ich mir bei den Abnahmen an der Spitze immer gege­ben habe, die klei­nen Lochreihen an den Seiten woll­ten ein­fach nie ver­schwin­den (Foto oben links). Diesmal habe ich Abhilfe geschaf­fen, bevor ich die Maschen an der Spitze ver­bun­den habe.

So geht´s:
Zuerst mit der Häkelnadel von oben unter den ers­ten Querfaden ste­chen (Foto oben Mitte), dann die Häkelnadel um 180° dre­hen (Foto oben rechts). Damit ist sozu­sa­gen eine ver­schränk­te Masche ent­stan­den, ein Loch an die­ser Stelle ver­mie­den.

Sockentrick

Nun die Querfäden, einen nach dem ande­ren, hoch­hä­keln (Foto unten links) und zum Schluss die Masche mit auf die Stricknadel heben (Foto unten Mitte).

Das Gleiche habe ich bei die­ser Mütze an den vier Abnahmestellen gemacht. Sieht gut aus, fin­de ich.

Space

Space Invaders Hat aus Wollmeise „Pure" (100% Merino - 525 m/150 g - 65 g schwarz und 15 g was­a­bi), gestrickt mit Nadel Nr. 2,25 - viel­leicht Schulanfängergröße 🙁 - wei­te­re Angaben hier

Die Mütze war wie­der­mal ein Beispiel für groß­ar­ti­ge Verdrängung! Schon ziem­lich zei­tig schie­nen mir die in der Anleitung ange­ge­be­nen 140 Maschen sehr wenig für einen erwach­se­nen Sohn und trotz­dem habe ich immer wei­ter gestrickt. Ich hat­te gehofft, dass sich beim Waschen alles noch ein biss­chen dehnt. Aber wie immer, klappt das nicht, wenn´s mal nötig ist.
Leider war die Mütze auch mir zu klein. Dabei hät­te sie mit dem dop­pel­ten Rand und dem Jacquardmuster bestimmt für war­me Ohren gesorgt!

Weniger warm, aber sehr elas­tisch für jede Kopfform und -grö­ße ist „Tummelum" von Susanne Reese. Nachdem ich mir bei einer eisi­gen Wanderung auf den Gohrisch sehr kal­te Ohren und einen tüch­ti­gen Muskelkater geholt hat­te, habe ich einen Tag auf dem Sofa ver­bracht und die­se Mütze gestrickt.

meine Mütze

Tummelum gestrickt mit Nadeln Nr. 2,25 und 3 aus 50 g „Pure" von Wollmeise - Farbe „42"

Trotz glei­cher Nadelstärken und viel weni­ger Maschen (112) passt sie wun­der­bar und ist auch aus­rei­chend warm bei Temperaturen um die 0°C. Dafür sorgt das Halbpatentmuster. Es wird in jeder 6. Reihe ver­setzt. Da muss man ein biss­chen auf­pas­sen, damit man sich nicht ver­has­pelt!


Kommentare

Auf ein Neues… — 1 Kommentar

  1. Die Idee mit dem Aufhäkeln der Querfäden an der Bandspitze fin­de ich super. Habe auch oft die­ses Problem mit den Löchern an der Bandspitze. Vielen Dank für die­sen tol­len Tipp.

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