Fast nicht mehr wie­der­zu­er­ken­nen

Letztes Jahr hat­te ich mir aus Amsterdam ein Päckchen blau­er Stoffe mit­ge­bracht. Dann habe ich eine taupefar­be­nen Hintergrundstoff dazu­ge­nom­men und ein für mich farb­lich recht unge­wöhn­li­ches Quilttop genäht. Das Muster woll­te ich schon lan­ge mal nähen und farb­lich eben mal etwas Neues wagen.
Beim Stichelhexensommerfest habe ich das Top heim­lich auf die Leine gehängt und wirk­lich kei­ne mei­ner Freundinnen kam auf die Idee, dass die­ser „Heidi"-Quilt eben nicht von Heidi, son­dern von mir ist.

Aber weil ich eben nicht Heidi bin, kam es, wie es kom­men muss­te. Das gute Stück passt hier ein­fach nir­gends hin, nicht an die Wand, nicht auf eine Sofa … Was nun? Ich habe bun­te und wei­ße Kleckse drauf­ge­legt, bun­te Wollknäule, Knöpfe… Der Grundton bleibt.

Fast woll­te ich das Quilttop schon ver­schen­ken, aber dann habe ich einen span­nen­den Versuch gewagt. Mit einer hal­ben Flasche Simplicol in Rot kam das Ganze in die Waschmaschine. Mehrmals habe ich ver­sucht, durch das Fenster zu erken­nen, was sich in der Maschine tut. Aber da war nichts zu sehen. Um so grö­ßer war mei­ne Freude, als die 1 12 Stunden dann end­lich vor­über waren! So tol­le Schattierungen sind ent­stan­den! Es wird ein tol­ler Quilt! Bis zum Sommerfest habe ich noch 6 Wochen Zeit und dann wird er wie­der auf der Leine hän­gen, dies­mal als ech­ter „Antje"-Quilt ;).

alt und neuPS: Auf dem rech­ten Bild hängt er genau anders­her­um. Also die Unterkante von links ist jetzt oben.


Kommentare

Fast nicht mehr wie­der­zu­er­ken­nen — 3 Kommentare

  1. Liebe Antje,
    ich fas­se es nicht, was du so machst und dann noch die­se wun­der­ba­ren Bilder für uns alle ins Netz stellst!!!! Danke! Mein Herz erfreut sich sehr dar­an und es baut mich auf…
    Liebe Grüße!
    Dorothea

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