Hochebene von Chandrás

Unsere letz­te Reise hat­ten wir mit einer Rundfahrt durch die Hochebene von Chandrás been­det. Ich war von der Landschaft, den Dörfern, den Feldern und den rie­si­gen Solaranlagen so beein­druckt gewe­sen, dass wir dies­mal wie­der dort­hin fah­ren muss­ten.

Über eine unend­lich schei­nen­de Zahl von Serpentinen gelangt man auf eine Höhe von unge­fähr 600 m. Dort oben ist die Felslandschaft mit kuge­li­gen, knie­ho­hen, meist sehr stach­li­gen Büschen bewach­sen. Obwohl im Spätsommer die meis­ten Sträucher ver­trock­net und braun sind, ist der Anblick wun­der­schön.

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Einige Thymiansträucher blüh­ten noch und zogen vie­le Bienen an. Überall sind die bun­ten Bienenkästen ver­streut. Anfangs haben wir uns gewun­dert, war­um es manch­mal rie­si­ge Ansammlungen von alten Autoreifen gab. Aber spä­ter haben wir gese­hen, dass dar­auf die Bienenstöcke gestellt wer­den.

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In Ostkreta gibt es ein Projekt „Sitia Nature Park", dass den alter­na­ti­ven Tourismus in den ber­gi­gen Regionen för­dern soll. Mit ver­schie­de­nen Wander-, Fahrrad- und Autotouren soll der Reichtum an Höhlen, Schluchten, sel­te­ne Gesteine und Fossilien gezeigt wer­den.
Solch eine Geotour woll­ten wir von Karidi aus lau­fen. Leider haben wir nur den Anfang des Weges gefun­den. Schon nach kur­zer Zeit muss­ten wir umkeh­ren, weil wir uns für kei­nen der vie­len Wege ent­schei­den konn­ten. (Wer die Wege lau­fen möch­te, soll­te sich schon vor­her die Karte her­un­ter­la­den. Die Ausschilderung der Routen ist sehr schlecht.)

Schön war´s trotz­dem da oben!

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Auch am Wegesrand gab es viel zu ent­de­cken.

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Zurück im Dorf Karidi sind wir im Kafenion ein­ge­kehrt und haben dort einen sehr lecke­ren Café frap­pé bekom­men. Die Gassen des Örtchens mach­ten aber einen sehr ver­las­se­nen Eindruck.

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Das Nachbardorf Sitanos mit den vie­len wei­ßen Häusern sah dann schon ganz anders aus. Dort gab es auch eine Taverne, aber bis zum Abend war noch es noch zu lang. Beim nächs­ten Mal viel­leicht, wenn wir den Weg dann gefun­den haben.

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