Rhodische Dörfer

Bevor ich zum Abschluss berich­ten wer­de, was ich im Urlaub gestrickt habe, will ich noch etwas vom Charme der grie­chi­schen Dörfer zei­gen.

Lachaniá wird im Reiseführer als Künstlerdorf ange­prie­sen. Von den Künstlern fehl­te aber jede Spur. Das Dorf wirk­te sehr ver­las­sen. Viele Tore waren mit amt­li­chen Siegeln und Schlössern ver­rie­gelt. rho57

Lindos soll eines der schöns­ten Dörfer der Ägäis sein und ein Muss für jeden Rhodos-Touristen. Auf jeden Fall klappt das Geschäft mit den Touristen schein­bar. In den Hauptgassen reiht sich ein Souvenirladen an den ande­ren, im Obergeschoss und auf der Dachterrasse befin­den sich dann Bars und Cafés. Zu dem Muss gehört wahr­schein­lich auch, auf dem Esel zur Akropolis zu Reiten, obwohl es kei­ne 15 Minuten Fußweg sind. (Oben ange­kom­men fehlt dann das Geld für den Eintritt zur Festung.)

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Vom Tempelberg aus hat man eine fan­tas­ti­sche Sicht auf Meer und Insel. Ein Blick auf Lindos zeigt, dass da noch mehr als die Touristenmeile sein muss. Also sind wir durch die klei­nen Gassen gelau­fen und haben uns Kleinigkeiten erfreut.

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In Stegna haben wir die zwei­te Hälfte des Urlaubes ver­bracht. Das ist kein typisch grie­chi­sches Dorf. Rund um einen klei­nen Fischerhafen ent­stan­den dort nach und nach Appartmenthäuser, aber am alten Ortsmittelpunkt ist es trotz­dem beschau­lich.

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Zum Abendessen sind wir oft ein Stückchen ins Inselinnere gefah­ren. In den Dorftavernen gab es die typisch grie­chi­schen Gerichte, die wir an der Küste ver­misst haben.

Ein beson­ders schö­nes Erlebnis hat­ten wir in Psinthos. Erst haben wir alle Tavernen am Dorfplatz mal ange­se­hen, dann eine klei­ne Runde durchs Dorf gedreht und schließ­lich gleich neben der Kirche in der Taverne „Platia" Platz genom­men. Das Essen ließ ein biss­chen auf sich war­ten. Das ist eigent­lich voll­kom­men unty­pisch für Griechenland. Aber hier wur­de für uns wirk­lich frisch gekocht, sogar der Nudelauflauf Pastítsio. Als Nachtisch gab es vom Haus Joghurt mit Honig.
Schon die gan­ze Zeit tum­mel­ten sich erstaun­lich vie­le Kinder an den Tischen. Nachdem wir fer­tig bedient waren, erklär­te sich dann, war­um. Kindergeburtstag - Torte und Kuchen für alle! Erst wur­de gesun­gen. Es gab nur eine Kerze, die wur­de aber drei Mal ange­zün­det und wie­der aus­ge­pus­tet. Dann wur­de die Torte ver­teilt. Wir haben auch ein Stück bekom­men ;).

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