Sizilien - am Meer

Während wir im Südosten zwi­schen vie­len klei­nen Sandbuchten wäh­len konn­ten, gab es an der Südküste lan­ge, aber teil­wei­se sehr stei­ni­ge Strände. Sie wur­den von stei­len Kalkfelsen gesäumt oder unter­bro­chen. Weit und breit war eigent­lich kein Mensch zu sehen. Nur der Fischhändler kam irgend­wann.

An eini­gen Tage war es so stür­misch, dass an Schwimmen nicht zu den­ken war. Dafür haben wir dann lan­ge Strandwanderungen gemacht. Am Capo Bianco hat es mir so gut gefal­len, dass wir gleich zwei Mal da waren.

In der Felswand haben wir meh­re­re sol­che selt­sa­men Lochreihen ent­deckt. Sind sie das Werk von Tieren oder wur­den die­se Löcher von Menschen gebohrt? Diese Frage konn­ten wir bis­her nicht klä­ren.

Im Sandloch wohnt eine Krabbe. Das Rätsel hat­ten wir schon ein­mal gelöst.

Bei unse­rer ers­ten Wanderung zu dem Felsen, haben wir vie­le schö­ne Muscheln gefun­den. Beim zwei­ten Mal hat­te der Wind eine neue dicke Sandschicht dar­über gezo­gen. Von Muscheln und Steinen war nichts mehr zu sehen.

Die Touristenattraktion „Scala dei Turchi" woll­ten wir eigent­lich aus­las­sen, aber am letz­ten Abend war uns doch ein biss­chen nach roman­ti­schem Abschied von Sizilien.

Mit uns saßen sehr vie­le Menschen auf der „Türkentreppe", um zu sehen, wie die Sonne unter­geht. Es gab sogar drei mit Trillerpfeifen aus­ge­stat­te­te Aufpasser, die jeden zurück­hol­ten, der sich zu nahe an den Abgrund set­zen woll­te.


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