Sizilien - Spuren der frü­hen Kulturen

Wenn ich jetzt etwas zur Geschichte Siziliens schrei­ben woll­te, müss­te ich mich sehr auf´s Glatteis bege­ben oder Wikipedia und den Reiseführer zitie­ren. Deshalb bleibt es bei ein paar Fotos von anti­ken Bauwerken.

Bei unse­ren Wanderungen rund um Noto haben wir immer­wie­der Nekroploen - Totenstädte mit vie­len in die Felswand gehaue­nen Grabkammern - gese­hen. Sie sol­len um 1300 v.Ch. ent­stan­den sein.

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Ein Ausflug führ­te uns in den archäo­lo­gi­schen Park von Syrakus. Das gigan­ti­sche grie­chi­sche Theater war das größ­te Theater der Antike (ca. 300 v.Ch.). Sein Durchmesser ist 140 m und 15000 Zuschauer hat­ten dar­in Platz. Es wird auch heu­te noch genutzt.
Das Foto unten links zeigt das Ohr des Dionysios. Die fast 60 m lan­ge, in den Fels gehaue­ne Höhle hat eine tol­le Akustik. Der Legende nach soll Dionysios dort sei­ne Gefangenen belauscht haben. Tatsächlich wur­den die Höhlen auf­grund ihres feuch­ten Klimas wohl zur Herstellung von Hanfseilen genutzt.

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Das Tal der Tempel bei Agrigento ist in Wirklichkeit eine 2 km lan­ge Hügelkette. Die vier grei­chi­schen Tempel von ca. 500 v.Ch. sind unter­schied­lich gut erhal­ten. Man kann sie aus­schließ­lich von außen besich­ti­gen.

Nur der Concordiatempel ist sehr gut erhal­ten, weil er zwi­schen­zeit­lich als Kirche genutzt und dafür über­dacht wur­de.

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Über die Fundstücke der umfang­rei­chen archäo­lo­gi­schen Ausgrabungen konn­ten wir aus­führ­lich uns im Archäologischen Museum von Lipari infor­mie­ren. Dort war von die­sen gro­ßen Vorratsbehältern bis hin zu klei­nen Schmuckgegenständen grie­chi­sche und römi­sche Handwerkskunst zu bewun­dern.


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