Türkei - zum Schluss

will ich noch eini­ge der wun­der­schö­nen Handarbeiten zei­gen, die ich auf unse­rer Reise gese­hen habe.

Am letz­ten Tag in Antalya habe ich ein wenig mit einem Teppichhändler (oben links) spre­chen kön­nen. Er saß vor sei­nem Geschäft und ver­säu­ber­te gera­de den Rand die­ser Decke. Es ist ein typisch tür­ki­scher Quilt, gro­ße bun­te Stoffstücke mit bun­ten Fäden in gro­ßen Stichen gequil­tet.
Von ihm weiß ich nun, dass die­se wun­der­bar bestick­ten Decken (unten links und Mitte) aus Usbekistan kom­men. Es sind mit Seidengarn bestick­te Baumwollstoffe. Sie hei­ßen Suzani. Unten rechts ist ein kur­di­scher Teppich zu sehen. Der Grundstoff ist gewebt und dann ist der geweb­te Teppich voll­kom­men mit Kettstichen bestickt. Überall begeg­net man den Kelims. Ich habe tol­le Exemplare aus pflan­zen­ge­färb­ter Wolle bewun­dern kön­nen. Ich wuss­te gar nicht, das die ver­schie­de­nen Farbflächen beim Weben nicht ver­bun­den wer­den, sodass der Kelim klei­ne Schlitze ent­hält.
Unterwegs habe ich oft stri­cken­de oder häk­len­de Frauen gese­hen: die Ziegenhirtin am Straßenrand, die Badefrauen im Hamam und die Frauen im Krämerladen.

Vielleicht habe ich für ein Handarbeitsblog etwas zu aus­führ­lich über unse­re Reise berich­tet. Für mich sind dies Farben und Formen aber eine her­vor­ra­gen­de Inspirationsquelle.
Außerdem war es mir wich­tig zu zei­gen, dass die Türkei mehr zu bie­ten hat als bil­li­gen Massentourismus, dass man das Land selbst­stän­dig erkun­den kann und dabei viel zu sehen bekommt. Und wirk­lich über­all wird man freund­lich emp­fan­gen und ist ein gern gese­he­ner Gast.

Nun bleibt das Fernweh bis zum nächs­ten Jahr…


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